DAS GROSSE KRABBELN: Ameisenplagen treten jetzt häufiger auf

Besonders im Sommer haben viele Menschen die Angewohnheit, Türen und Fenster aufzusperren, um die frische Sommerluft in ihre Wohnungen hereinzulassen; und damit leider auch Plagegeister wie Ameisen. Angezogen von zucker- und eiweißhaltiger Nahrung bilden die Insekten schnell ihre berüchtigten Ameisenstraßen, von draußen bis in Ihre Vorratskammer oder Küche. Dort können sie u.U. Keime auf Lebensmitteln hinterlassen. Befallene Lebensmittel müssen daher in jedem Fall entsorgt werden. Zudem verursachen Ameisenbisse aufgrund des dabei ausgeschiedenen Sekrets häufig brennende Hautreaktionen.
Die Nester der Ameisen befinden sich oft unter Wegplatten oder in Rissen an Hauswänden. Geringer Befall lässt sich oft auch durch einfachere, natürliche Mittel beseitigen: Sie können das Nest mit kochend heißem Wasser oder Brennnesseljauche überschwemmen. Oder saugen Sie es mit einem Staubsauger aus, um die Brut der Insekten zu entfernen. Oft reichen diese Maßnahmen, um die Ameisenkolonie zu einem Umsiedeln zu bewegen. Dass die Ameisen in Ihr Haus eindringen können Sie auch durch Barrikaden verhindern: Ameisen meiden den Kontakt mit Back-, Zimt- und Chilipulver, Lavendelöl, und Kalk.
Natürliche Feinde der Ameisen sind Vögel wie Rotkehlchen und Spechte, sowie Spinnen.
Bei großem Befall sollten Sie jedoch eine professionelle Schädlingsbekämpfung in Betracht ziehen.

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