Steinmarder

Der Steinmarder erreicht eine Körperlänge von 40 bis 50 cm. Die Schwanzlänge beträgt 20 bis 30 cm. Damit ist er etwas kleiner als der Baummarder. Das Gewicht des Steinmarders liegt zwischen 1,1 und 2,3 kg. Die Färbung variiert von dunkelbraun bis zu hellem graubraun. Eine weiße oder beige Kehlzeichnung beginnt am Kinn und verläuft bis zur Brust. Auffällig sind die kurzen Gliedmaßen.

Die Paarungszeit des Steinmarders beginnt mit dem Hochsommer, doch die eigentliche Schwangerschaft findet erst im folgendem Frühjahr statt. Nach einer Tragezeit von ca. 28 Tagen bringen die Weibchen 2 bis 7 Junge zur Welt. Die Jungen werden nach 2 Monaten entwöhnt und lernen dann verschiedene Jagdtechniken von der Mutter. Ende des Sommers sind sie selbstständig. Die durchschnittliche Lebenserwartung des Steinmardes liegt bei 3 Jahren, kann in freier Natur aber auch 10 Jahre betragen. In Gefangenschaft können Steinmarder sogar 18 Jahre alt werden.

Der Steinmarder lebt vorwiegend in lichten Laubwäldern und an felsigen Stellen in Bergregionen. Er tritt aber auch zunehmend in Städten auf, wo er seine Höhlen bevorzugt in Dachstühlen, Scheunen oder Hohlräumen von Fahrzeugen baut und dort Kabel und Schläuche zerstört. Der Steinmarder ist ein wenig wählerischer Allesfresser, auch wenn er Lebendbeute bevorzugt. Seine Ernährung richtet sich nach Jahreszeit und Beutevorkommen. Außer in der Paarungszeit ist er ein Einzelgänger. Der Steinmarder ist nachtaktiv.

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